Zusatzversicherungen für Allergiker
Die Zahl der Allergieerkrankungen in Deutschland und in den Industrienationen hat seit Jahren eine deutlich steigende Tendenz. Hierzulande leidet schätzungsweise jeder dritte Deutsche an Allergien. Neben den bekannten Behandlungen der Schulmedizin gibt es eine Reihe von alternativen Heilmethoden, die teilweise beachtliche Erfolge verzeichnen. Doch sowohl die gesetzlichen Krankenversicherer wie auch die privaten Versicherer stehen diesen Behandlungsmöglichkeiten recht unterschiedlich gegenüber. Während die Schulmedizin Allergien mit Präparaten wie Kortison bekämpft, die eine Reihe von Nebenwirkungen zur Folge haben, kennt die alternative Heilkunde Maßnahmen, die sanft, wirkungsvoll und frei von unerwünschten Folgen sind. Daher lautet die Grundfrage, welcher Krankenversicherer die besten Konditionen gerade in diesem Bereich anbietet.
Die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung
Obwohl die Anzahl der Patienten, die bundesweit an Allergien leiden, drastisch steigt, wurden die Leistungen der gesetzlichen Kassen in diesem Bereich deutlich eingeschränkt. Diese Patienten benötigen besonders ausgebildete Ärzte, denn die genaue Diagnostik ist mit der Arbeit eines Detektivs vergleichbar. Allergologen sind mehrheitlich Hautärzte, allerdings finden sich immer mehr Kinderärzte und Internisten, die eine entsprechende Zusatzausbildung absolvieren. Dabei muss festgestellt werden, auf welche Stoffe der Patient allergisch reagiert. Doch Einschränkungen in der Gebührenordnung erlaubt es Allergologen nicht mehr, die sonst übliche und nach Ansicht der Fachleute medizinisch notwendige Palette an Tests durchzuführen. Auch alternative Heilmethoden gehören nicht zu den üblichen Leistungen, die erstattungsfähig sind. Dies hat zur Folge, dass der Patient mit einer Reihe von Kosten konfrontiert wird, die teilweise seinen Haushaltsplan erheblich belasten können.
Allerdings kommt hier der Wettbewerb unter den gesetzlichen Kassen den Patienten zu Hilfe. Auf der Suche nach neuen Mitgliedern bieten Kassen teilweise Erstattungen für diese Untersuchungen an. Es lohnt sich daher für den Patienten, nach solchen Leistungen zu fragen. Dies kann auch aus Präventivgründen sinnvoll sein. Junge Paare mit Kinderwunsch müssen eine allergische Erkrankung bei dem Nachwuchs zumindest in Erwägung ziehen. Da ist die Zusicherung der Krankenkasse nach einer Übernahme solcher Kosten bares Geld wert.
Die Situation bei Krankenzusatzversicherungen
Seit Jahren ist bekannt, dass die gesetzliche Krankenversicherung ihre Leistungen immer mehr einschränkt. Die als Reform deklarierten Kürzungen gingen bislang ausschließlich zulasten der Versicherten. So ist auch die gesetzliche Krankenversicherung zwischenzeitlich lediglich zu einer Grundversorgung abgemagert worden. Die Ergebnisse solcher Reformen waren bislang Leistungseinschränkungen und Zuzahlungen. Wer als Versicherter bessere Leistungen, kürzere Wartezeiten oder ein größeres Behandlungsspektrum erwartet, kommt an einer Zusatzversicherung für die gesetzliche Krankenversorgung nicht herum. Eine Krankenzusatzversicherung kann, sofern sie passend ausgesucht wurde, die Lücken, die sich aus der gesetzlichen Krankenversicherung ergeben, schließen. Im Bereich der Allergien bedeutet dies, dass insbesondere alternative Heilmethoden erstattungsfähig wären. Essenziell ist dabei die Auswahl des passenden Versicherers. Dabei sollte der Interessent auf die Klauseln des Vertrages genau achten. So ist beispielsweise eine Erstattung auch ohne Vorleistung durch die gesetzliche Krankenversicherung sinnvoll, da diese ihre Leistungen auch in Zukunft eher zurückfahren wird. Die gezielte Frage nach Art und Umfang der Erstattung bei allergischen Erkrankungen bringt Klarheit für den Interessenten. Bei der Antragsaufnahme ist absolute Ehrlichkeit nicht nur sinnvoll, sondern elementar, da Versicherungsgesellschaften sonst auf die Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht pochen können. Auf der Webseite krankenversicherungforum.com werden regelmäßig Tipps und Hinweise zu diesem Thema ausgetauscht.