Allergie und Sport

Sport und Fitness sind auch für Menschen mit Allergien wichtig, denn sie haben unter anderem eine positive Wirkung auf das Immunsystem, die Atmung, die Haut und den Kreislauf des Körpers. Unter anderem regen regelmäßige Sportübungen den Stoffwechsel an, der Schlackenstoffe so leichter abtransportieren kann. Da 80% des Immunsystems im Darm liegen, ist auch eine gesunde Ernährung sehr förderlich für das Wohlbefinden. Entscheidend aber ist, worauf man allergisch reagiert. Die Sportart eines Pollenallergikers wird sich auch nach den Gegebenheiten richten müssen, die seine Beschwerden verursachen. Es scheint also nicht angebracht, einen Birkenpollenallergiker zu einem Marathon zu animieren, wenn sich jahreszeitlich bedingt gerade viele Birkenpollen in der Luft befinden. Früher wurden allergischen Menschen und Asthmatikern Sportarten empfohlen, die drinnen stattfanden. Oftmals mieden Pollenallergiker sogar jeglichen Sport. Ein bewegungsarmes Leben ist heute aber für Allergiker nicht mehr angesagt.

Fittness Tipps

Zu den Fitnesstipps im Gesundheitsmagazin Fitfacts.de gehören heute Outdoor-Sportarten, die Spaß machen und nicht anstrengen. Auch als Pollenallergiker kann man schwimmen oder Fahrrad fahren. Man kann Wassergymnastik machen, Jogging, Inline-Skating, Rudern oder Walking ausprobieren. Sinnvoll ist, die Signale des Körpers zu beachten und grundsätzlich Strecken auszusuchen, die möglichst reizarm sind. So sind Wasser- und Wintersportarten für Menschen mit Allergien oft verträglicher als Wald- und Wiesensportarten. Zudem kann man durch eine Sonnenbrille oder eine Baseballkappe seine allergischen Beschwerden verringern. In der Pollen-Hochsaison macht es durchaus Sinn, den ausgeübten Sport in ein Fitness-Studio zu verlegen. Hier kann man mit Ergometer, Rudergerät und Laufband seine Fitness stählen, ohne allzu viel Pollenbelastungen ausgesetzt zu sein. Weitere Indoor-Sportarten mit geringerer Belastung sind Tischtennis, Tanzen oder Tai Chi. Walking- und Joggingstrecken sind direkt nach einem Regen am pollenärmsten.

Fitness Tipps für Allergiker finden sich heute im Internet und in jedem Gesundheitsmagazin. Wichtig ist, dass die Belastungsgrenze je nach Jahreszeit und Beschwerden unterschiedlich sein kann. Es gilt daher die Grundregel, dass jeder Allergiker seine eigene Befindlichkeit als Grundlage jeder Sportübung nimmt und die allgemein gehaltenen Fitness Tipps aus dem Gesundheitsmagazin seinen Bedürfnissen anpasst.