Was sollte man im Zusammenhang mit Allergien bei Permanent Make-up beachten?

Ein Permanent Make-up hat unzweifelhaft viele Vorteile. Für bestimmte Gesichtspartien, wie zum Beispiel die Augenbrauen, Augenlider oder Lippen entfallen das tägliche Schminken und vor allem das lästige Nachschminken. Dennoch ist so ein komfortables Permanent Make-up nicht gänzlich frei von Risiken. Besonders Allergiker sollten sich im Vorfeld hier sehr eingehend informierend und auch zuvor mit Hautarzt, bzw. mit dem Allergologen besprechen.

 

Vorerkrankungen und Permanent Make-up

Grunderkrankungen wie Diabetes, Hepatitis, HIV, Bluterkrankheit müssen unbedingt als Risikofaktoren für Permanent Make-ups betrachtet werden. Menschen mit Grunderkrankungen vorangeschrittener Schweregrade sollten darauf verzichten. Da beim Permanent Make-up wie bei einer Tätowierung mit Nadeln Farbe in die Haut eingebracht wird, entstehen kleine Verletzungen. Zwar sind die Nadeln dünner, die Farbeinbringungen schwächer und weniger tief, dennoch sollten bei den genannten Erkrankungen die Risiken nicht gering eingeschätzt werden. Zumindest ist Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu führen, ebenso ist die Kosmetikerin, die das Make-up einspritzen soll auf die Erkrankung hinzuweisen. Die Kosmetikerin kann infolge der zu befürchtenden Risiken und Folgen die Behandlung ablehnen. Vor der Behandlung für ein Permanent Make-up sollten keine blutverdünnenden Mittel, wie beispielsweise Aspirin, eingenommen werden. Mindestens fünf Tage sollten zwischen der letzten Einnahme und der Behandlung liegen. Wer regelmäßig Blutverdünner auf ärztliche Verordnung einnehmen muss, sollte sich mit dem Arzt über die Risiken einer kurzfristigen Absetzung der Mittel beraten

 

Allergien und Permanent Make-up

Bei Allergien kommt es für ein Permanent Make-up darauf an, um welche Allergien es sich handelt. Die Allergien sollten daher zuvor eingehend von einem Facharzt, dem Allergologen, getestet werden. Bei den Tests werden Reaktionen auf verschiedene Stoffe getestet. Bei der Vorstellung bei der Kosmetikerin müssen diese Stoffe benannt werden, gegen die die Kundin allergisch ist. Es bedarf der Überprüfung, ob sich solche oder verwandte Stoffgruppen in den Farben für das Permanent Make-up befinden. Allerdings besteht bei Allergikern noch eine weitere Gefahr. Allergiker sind meist nicht nur gegen bestimmte eng begrenzte Stoffe und Stoffgruppen allergisch, sondern reagieren auch auf zahlreiche allgemeine Umweltreize überempfindlich. Dabei handelt es sich nicht um typisch allergische Reaktionen, sondern um Äußerungen der meist vorliegenden überempfindlichen Haut, eines gestörten oder herabgesetzten Immunsystems. Da beim Einspritzen viele kleine Verletzungen in hoher Dichte entstehen, ist die Gefahr erhöht, dass Stoffe aus der Umwelt und Keime eindringen, die gesunden Menschen kaum Schaden zufügen, beim Allergiker jedoch schwere Reizungen hervorrufen können. Außerdem besteht bei Allergien immer die Gefahr, dass sich weitere neue Allergien bei hohen Belastungen aufbauen können. So können auch allergische Reaktionen auftreten, obwohl die Farbe keine der bisher für die Patientin Allergien auslösenden Stoffe enthält. Einer der Stoffe, der häufig Allergien auslösen kann, ist PPD (Para-Phenylendiamin).

 

Kritisch die Behandlung wählen

Der Salon und die Pigmentierer, die das Permanent Make-up einspritzen sollen, sollten sehr kritisch gewählt werden. Das gilt für jede Kundin, auch für Nicht-Allergiker. Kosmetikprodukte unterliegen bestimmten Prüfregelungen, Tätowierungsfarben dagegen nicht. Umso wichtig ist geübte, erfahrene Pigmentiererinnen/Pigmentierer das Make-up unter strengen hygienischen und sterilen Bedingungen einspritzen. Über den Salon, in dem die Behandlung durchgeführt werden soll, sollten also eingehende Informationen eingeholt werden. Auf absolute Billig- und Neuwerbung sollten Kundinnen lieber nicht eingehen. Es empfiehlt sich ein etabliertes Fachzentrum wie unter anderem belladerma.de für die Behandlung zu wählen, da hier ausgebildete Elite-Linergistin® die Behandlungdurchführen.