Sodbrennen - wie löscht man das Feuer im Hals?
Bei Allergien gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln sind Magenschmerzen, Übelkeit und Durchfall typische Symptome. Auch Sodbrennen tritt gelegentlich auf und ist in der Regel äußerst unangenehm. Was es damit auf sich hat und wie man Sodbrennen am besten behandelt, erfahren Sie hier.
Typisch bei Lebensmittelallergien
Bei der Refluxösophagitis – so die korrekte medizinische Bezeichnung – handelt es sich allerdings nicht nur um eine Körperreaktion, die im Zusammenhang mit einer Allergie auftritt, sondern die sich auch unabhängig von einer chronischen Erkrankung bemerkbar machen kann. Jeder fünfte Deutsche klagt regelmäßig über saures Aufstoßen, manch einer verspürt es gar nach jeder eingenommenen Mahlzeit. In diesen Fällen ist die Konsultation eines Arztes unverzichtbar, denn gelegentlich stecken ernste Probleme mit Magen und Speiseröhre dahinter. Tritt der feurige Schmerz dagegen vereinzelt und in unregelmäßigen Abständen während einer Schwangerschaft in Erscheinung, dann muss man sich keine Sorgen machen. Bis zu 80 Prozent der werdenden Mütter machen innerhalb des letzten Drittels der Schwangerschaft mit Reflux "Bekanntschaft".
Beim Sodbrennen gelangt Magensaft in die Speiseröhre
Das so unbehagliche Gefühl, das Sodbrennen ausmacht, ist ein Resultat aufsteigender Magensäure, die mit der empfindlichen Schleimhaut der Speiseröhre in Kontakt kommt. Das eigentliche Problem besteht aber zwingend nicht in einer zu großen Menge an saurem Magensaft, sondern darin, dass sich diese am falschen Ort befindet. Durch Stress oder falsche Ernährung kommt es zu Komplikationen mit dem Schließmuskel, der Speiseröhre und Magen voneinander trennt. Befindet sich dieser auch nur kurzzeitig in einer Fehlstellung, dann kann es vorkommen, dass der Mageninhalt bei übermäßiger Bewegung, stressbedingten Magenkontraktionen oder in Liegeposition mit der Schleimhaut der Speiseröhre in Kontakt tritt. Seltenere Ursachen für Sodbrennen können auch eine Überproduktion an Magensäure sowie eine überempfindliche Speiseröhrenschleimhaut sein. Da es sich bei Magensäure um eine ätzende Flüssigkeit handelt, führt sie ins Besondere bei dauerhaftem oder häufigem Kontakt mit umgebenden Bereichen außerhalb des Magens zu schmerzhaften Schädigungen.
Arzneimittel beruhigen den Magen
Um gegen Sodbrennen und seine Ursachen vorzugehen, eignen sich magenwirksame Medikamente, die es in der Apotheke gibt oder die man sich vom Arzt verschreiben lassen kann. Ein Arzneimittel wie beispielsweise Iberogast beruhigt die Magennerven und sorgt für eine Entspannung der Muskeln, sodass stress- oder allergiebedingte Kontraktionen ausbleiben. Es sorgt weiterhin dafür, dass die Magenbewegungen reguliert werden und im Falle einer Überproduktion die Säurebildung reduziert wird. Aufgrund dieser Wirkungsweise kann Sodbrennen effektiv vorgebeugt werden und sich die angegriffene Speiseröhre erholen. Der Magen wird wieder ins Gleichgewicht gebracht und ungewollte Bewegungen und Krämpfe gehören der Vergangenheit an. Ebenso wirkt ein gutes Magenmedikament gleichermaßen Symptomen wie Übelkeit, Reizmagen und Völlegefühl entgegen, die häufig im Zusammenhang mit Sodbrennen auftreten.