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Allergie News März 2010/2

Allergien durch Lufterfrischer

Duftspray

26.03.2010 - Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) empfielt, auf Raumduftsprays, Duftgele, Duftöl, Duftkerzen sowie Duftöl-Lichte zu verzichten. Der Grund ist, das es dadurch zu einer erheblichen Belastung der Raumluft kommt. EIn Prüfungsinstitut hatte die Lufterfrischer getestet und dabei erhöhte Giftstoffe und hochpotente Allergene entdeckt. Unter anderem Stoffe von Limonen, die als hautreizend gelten und Benzol, da als krebserregend bekannt ist. Besser sei es, die Ursache für schlechte Gerüche ausfindig zu machen und Sie zu entfernen, statt zu maskieren.


Pollenallergiker riskieren Führerschein

Auto fahren

25.03.2010 - Die Zeitschrift Autobild berichtet, das Pollenallergiker den Führerschein riskieren. "Stellt die Polizei Fahrfehler oder bei einer Kontrolle körperliche Ausfallerscheinungen des Fahrers aufgrund von Medikamenten fest, kann das als strafbare Trunkenheitsfahrt gewertet werden." Wissenschaftler der American Academy of Allergy, Asthma and Immunology stellten bereits fest, das das Unfallrisiko bei Allergikern um 30 % erhöt ist. Der Tipp lautet: Beipackzettel von Allergie Medikamenten lesen vor Fahrantritt. Weiterhin auf Medikamente verzichten, die in Wechselwirkung mit dem Allergikum zu Nebenwirkungen führen können. Dies betrifft Schmerzmittel, Antidepressiva und Neuroleptika. Auch Alkohol kann zu Wechselwirkungen führen. Ansonstenm sollten allergische Autofahrer das Schiebedacht sowie die Autofenster geschlossen halten und einen Pollenfilter in die Lüftung einsetzen. Bei starkem Pollenflug am besten das Auto stehen lassen.

Hoffnung für Hartz IV Empfänger mit Allergie

Justitia

23.03.2010 - Eventuell gibt es demnächst mehr Geld für Hartz IV Empfänger, die unter einer Nahrungsmittelallergie leiden. Dies ergab eine kleine Anfrage von Katja Kipping, Die Linke. Grundlage ist die Härtefallregelung. Das Arbeitsministerium hält es für "möglich" Allergien mit in die Härtefall-Liste aufzunehmen. Darüber wird man in den kommenden Wochen entscheiden.

Tipps für Pollenallergiker

23.03.2010 - 1 Woche warme Temperaturen und das große Leiden für Millionen Deutsche hat eingesetzt - Heuschnupfen. Ein besonders starkes Pollenjahr wurde angekündigt. Wir haben Tipps, wie sie gut durch den Frühling kommen - trotz Allergie:

  1. Wer von draußen kommt, sollte in der Wohnung sofort die Kleidung wechseln und vor dem schlafen gehen die Haare abspühlen
  2. Verzichten Sie in den Wochen mit starkem Pollenflug auf Sport im Freien
  3. Nachts kräftig lüften und tagsüber die Fenster geschlossen halten. In der Stadt ist die Pollenbelastung abends am stärksten. Auf dem Land in den Morgenstunden
  4. Ein spezieller Fensterschutz sowie Lüftungsfilter fürs Auto können Linderung verschaffen
  5. Frische Wäsche nicht im freien trocknen lassen
  6. Mit der Urlaubsplanung am Pollenkalender orientieren. Am Meer und im Hochgebirge gibt es kaum Pollen.
  7. Allergie unbedingt vom Arzt untersuchen lassen. So werden Spätschäden (Asthma) verhindert und das genaue Allergen ermittelt
  8. Medikamente oder eine Immuntherapie mit dem Arzt absprechen
  9. Tägliche Nasendusche mit mildem Salzwasser reinigt zusätzlich die Nase von Blütenpollen

US-Amerikaner und Deutsche besonders allerisch

essen

19.03.2010 - Die Fachzeitschrift "Allergy" ließ eine Studie anfertigen mit 4.500 Erwachsenen aus 136 westlichen Ländern. Das Ergebnis ist erstanlich: Amerikaner und Deutsche, sowie Italiener und Norweger haben besonders häufig Lebensmittelallergien. Mindestens 22 % der Bewohner dieser Länder sind betroffen. Am wenigsten reagierten Franzosen (11 %) und Menschen aus Großbritannien (14 %). Weiterhin interessant: Zwischen Pollenallergien und Nahrungsmittelallergien konnte kein direkter Zusammenhang festgestellt werden. Dies verwundert, da viele Kreuzallergien existieren. Scheinbar jedoch haben die Allergien unterschiedliche Ursachen. Besonders oft waren die Testgruppen auf Haselnüsse (12-15 %), Pfirsiche, Crevetten, Weizen und Äpfelallergisch. Selten nur auf Fisch, Eier und Kuhmilch. 

Allergiker riskieren oft Asthma

19.03.2010 - 45 Prozent der Heuschnupfenallergiker waren noch nie deswegen beim Arzt. Im Schnitt vergehen 6 bis 9 Jahre, bis die Pollenallergie von einem Arzt untersucht wird. Viel zu lang mahnen Experten. Eine rasche und richtige Behandlung sei notwendig, damit aus Heuschnupfen langfristig kein Asthma werde. Außerdem droht bei jeder Allergie das Risiko eines allergischen Schocks. Von 1.000 Allergikern betrifft dies einen. Häufig wird Heuschnupfen mit einer Erkältung verwechselt. Sollten sie eine verstopfte Nase und Augenjucken länger wie 4 Wochen quälen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Stress in der Schwangerschaft erhöht Asthma Risiko fürs Kind

Schwanger

19.03.2010 - Ist eine werdene Mutter in der Schwangerschaft erhöhtem Stress ausgesetzt, steigt die Gefahr, das das Kind Asthma entwickelt. Der Stress beeinflusst die Entwicklung des Immunssystems. Dies fanden amerikanische Mediziner heraus. Sie untersuchten das Blut der Nabelschnur. Bei Frauen, die einem erhöhten Dauerstress ausgesetzt waren, zeigten die Blutzellen eine veränderte Reaktion auf Allergie auslösende Substanzen. "Unsere Ergebnisse weisen auf die Möglichkeit hin, dass vorgeburtlicher Stress die Reaktion der Neugeborenen auf inhalierte Antigene verstärken könnte", sagte Rosalind Wright vom Channing Laboratory der Harvard Medical School in Boston. Bei der Untersuchung nahmen 557 Familien teil, wobei mindestens ein Ehepartner bereits eine Allergie besaß. Die Studie wird nun fortgesetzt um zu beobachten, welche Kinder in den ersten 3 Lebensjahren tatsächlich eine Allergie entwickeln.

Extremer Pollenflug im Frühling erwartet

Pollenallergie

17.03.2010 - Blühen sonst bereits im Januar Erle und Hasel, registrierten in diesem Jahr die Mess-Stationen kaum Pollenflug. Grund war der lang anhaltende Winter.  Hans Merk, Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (Äda) in Aachen jedoch warnt nun: "Der Pollenflug kommt spät, aber mit Macht."Schon zum Wochenende soll uns der Frühling Deutschlandweit erreichen. Dann explodiert die Natur und mit ihr bekommen Pollenallergiker massive Probleme. Hinzu kommt: "2010 ist ein Mastjahr für die Birken. Vermutlich kommt es bei Patienten mit einer Birkenpollenallergie in diesem Jahr zu besonders heftigen Allergiesymptomen". Wegen der stärke des Pollenflugt rechnet der Ärzteverband sogar damit, das Menschen, die bisher keinrlei Probleme hatten, allergisch reagieren könnten. 

Tonerstaub verursacht Allergien und Asthma

15.03.2010 - Laserdrucker und Kopiergeräte sind die schlimmsten Schadstoff Schleudern im Büro. Dies fand Michael Braungart, Professor für Verfahrenstechnik und Chef des Hamburger Umweltinstituts, heraus. In einer Studie entwickelten bereits in der ersten halben Stunde einige Testpersonen eine ganze Reihe an Symptomen: Reizungen und Entzündungen der Atemwege, Schwellung der Lymphknoten, Niesen, Schleimhautrötung und -Schwellung, Husten, Stimmveränderungen und Abgeschlagenheit. Im Test hatte man sie in einen abgeschlossenen Raum gesetzt, in dem Drucker und Kopierer liefen. Der langfristige Schaden von Tonerstaub ist noch gar nicht erforscht. Positiv ist in diesem Zusammenhang der E-Mail-Verkehr zu sehen. Er mindert das Ausdrucken von Schreiben und senkt dadurch die Feinstaubbelastung. Ein weiterer Tipp ist: Büroräume viel lüften.

Ältere News

Ältere News zu Allergien von 1.-15. März 2010 finden Sie hier:


Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihren Arzt.