StartseiteNewsKontaktImpressumSitemaps

Allergie Doktor

Alles zu Allergien
Allergie Auslöser, Reaktionen, Symptome, Erkrankungen und Ursachen
Behandlung
Allergie Tests, Diagnoseverfahren und zuständige Ärzte
Hilfe bei Allergien
medizinische Hilfe, Therapien, Behandlung, Links, Adressen, Bücher, Tipps zur Selbsthilfe






Allergie News Mai 2010

Problematische Raumluft

25.05.2010 - Wer in einem Raum mit tränenden Augen, juckender Haut oder ständigem Husten zu kämpfen hat, könnte von einer Allergie geplagt sein. Wahrscheinlicher aber ist, das Schadstoffe die Luft belasten. In den 80er Jahren wurde bereits Asbest in den westdeutschen Bundesländern verboten. Bis heute jedoch wird er oft bei Altbausanierung wieder entdeckt. Dieser Stoff ist extrem krebserregend. Auch Formaldehyd reizt die Atemwege. Der Schadstoff steckt oft in Verleimung von Möbeln. Hier helfen Zimmerpflanzen, die Formaldehyd in geringen Mengen abbauen können oder Möbel aus Massivholz. In Teppichen, Polstermöbeln und Elektrogeräten verstecken sich oft Flammschutzmittel. Das Problem hier: Sie müssen nicht gesondert gekennzeichnet werden. Auch hilfreich sind Wandfarben mit Titandioxid, einem Schadstoff-Filter. Dabei wurde Nanotechnik verwendet, die nun Formaldehyd, Fettsäuren, Bakterien und Pilze mittels Lichtenergie abbaut. Das beste jedoch ist immernoch viel lüften und beim Kauf auf das Umweltsiegel "Blauer Engel" zu achten.


Bürgerfragen zu Allergien beantwortet

18.05.2010 - In Nürnberg haben sich 5 Experten den Bürgerfragen zum Thema Allergie gestellt. Die Antworten der Doktoren sind für viele spannend:
Gegen Milben hilft zum Beispiel die Matratze und Bettwaren einen Tag Minusgraden auszusetzen. Dies ist im Winter auf dem Balkon möglich und läßt die Milben sterben. Ansonsten zahlen Krankenkassen dicht gewebte Bezüge, die den Milbenkot nicht durchlassen.
Insektengift-Allergiker können zu 99 % Erfolge bei einer Hyposensibilisierung erzielen. Außerdem sollten sie dringend ihre Notfallmedikamente bei sich führen und im Fall von einem Stich unverzüglich den Notarzt aufsuchen.
Cortisonsprays, die Asthmatikern helfen, bergen ein deutlich geringeres Risiko an Nebenwirkungen in sich, als von vielen Bürgern befürchtet und sind daher zu empfehlen. 

Umdenken bei Medizinern nötig

Stethoskop

18.05.2010 - Mediziner der Universität Stanford haben ihre neusten Erkenntnisse im Fachblatt "JAMA" veröffentlicht und zwingen damit Fachpersonal und Allergiker zum umdenken. Demnach sollen angeblich 1 bis 10 % der Bevölkerung unter Lebensmittelallergien leiden. Bestätigt ist dies jedoch keinesfalls. Grund sind die dafür nötigen und aufwendigen Provokationstests, bei denen in Verdacht stehende Lebensmittel in Kapselform verabreicht werden. Da es hierbei jedoch zu einem allergischen Schock kommen kann, ist dies nur unter ärztlicher Aufsicht möglich und wird daher viel zu selten durchgeführt. Öfter werden Bluttests angestrebt doch auch diese sind inzwischen umstritten, was ihre Genauigkeit angeht. Bei jedem zweiten Patienten, wo ein positives Ergebnis heraus kam, konnte keine Allergie durch andere Tests bestätigt werden. Und sogar die Allergie Therapie ist in die Kritik geraten. Kurzfristige Erfolge seien damit zwar mit unter zu erzielen, jedoch langfristig konnte dies nicht bestätigt werden.

Allergie Beratungstelefon für Schwangere gestartet

Allergie Beratungstelefon

18.05.2010 - Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet gemeinsam mit dem Präventions- und Informationsnetzwerk Allergie/Asthma (kurz pina e.V.) erstmals in Deutschland ein Beratungstelefon für Schwangere und frischgebackende Mütter zum Thema Allergie an. Der Lebensabschnitt "Rund um die Geburt" steht dabei im Fokus und Fragen zu den Themen Rauchen, "Nestbau" sowie Ernährung der Schwangeren und des Kindes. Sie erreichen das Telefon Mo - Fr von 9:30 bis 12:00 Uhr unter der Nummer: 01805 / 05 22 51 (12 Cent/Minute).

Wein kann Allegien auslösen

12.05.2010 - Nach einer Reihe von Berichten über schwere Allergien nach dem Genuß von Wein, wird jetzt untersucht, ob Weine Allegien auslösen können. Im Wein sind Proteine enthalten die jetzt im Verdacht stehen, für Allergien verantwortlich zu sein. Eine Arbeitsgruppe, aus Biophysikern und Immunologen, wurde gegründet und soll sich mit den im Wein enthaltenen Proteinen befassen. Bei der Weinveredelung wird versucht die Proteine der Trauben zu entfernen, dies klappt aber augenscheinlich nicht immer. Hauptsächlich Nahrungsmittelallergiker sollen beim Genuß von Wein vorsichtig sein.

Alkohol verstärkt allergische Beschwerden

Wein

06.05.2010 - Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin bestätigt: Alkohol verstärkt allergische Beschwerden. "Meist ist nicht der Alkohol an sich das Problem, sondern die Histamine, die bei der Herstellung alkoholischer Getränke von Hefen und Bakterien während der Gärung gebildet werden". Histamine sind die gleichen Stoffe, die bei einer Allergie ausgeschüttet werden. In einer Studie stellte man fest, das bereits 2 Gläser Wein pro Tag das Risiko für allergische Beschwerden verdoppeln. Dies passierte sogar dann, wenn die Studienteilnehmer zuvor an keiner saisonalen oder ständigen Allergie litten. Frauen sind von dem Phänoment übrigens doppelt so häufig betroffen, wie Männer. In Folge von Alkoholgenuss kann es zu Niesen, Juckreiz, Kopfschmerzen oder Husten kommen.

Hilfe bei Pollenallergie

04.05.2010 - Die Pollen fliegen in diesem Jahr besonders stark. Soeben werden die Birken fertig mit blühen, da beginnen auch schon die nächsten Bäume und Gräser. Pollenallergiker leiden oft von Februar bis in den November unter tränenden Augen, verstopfter Nase, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen. Dabei kann man jede Menge selbst tun, um sich vorallem eines zu verschaffen: Linderung der Beschwerden. Die Augsburger Allgemeine hat viele nützliche Ratschläge zusammen getragen. Auf diese Liste möchten wir hier verweisen.

Vorsicht vor Schimmelpilz Sporen

04.05.2010 - Wer bei betreten des Kellers sofort heftig husten und niesen muss, der reagier vermutlich allergisch auf Schimmelpilz Sporen. Die Symptome sollten dem Arzt berichtet werden. Schimmelpilze befinden sich jedoch nicht nur in schlecht gelüfteten Kellern. Sie können ebenso mit der Nahrung aufgenommen werden. Auch Wasserschäden am haus können zu einer Schimmelbelastung führen. Ebenso sollte der Kühlschrank wöchentlich gereinigt werden und auch Luftbefeuchter gelten als Brutstätte für Schimmel Pilze. Selbst beim Rasen mähen können größere Mengen der Sporen aufgewirbelt werden.

Schutzanzüge bei Neurodermitis

04.05.2010 - Die Ludwig-Maximilians-Universität in München hat 6.000 Kinder mit Neurodermitis untersucht und festgestellt, das viele Kinder auch noch im Alter von 10 Jahren verhaltensauffällig waren, auch wenn die Neurodermitis bis zum zweiten Lebensjahr abgeklungen war. Vor allem Ängste der Eltern werden dafür verantwortlich gemacht, den das erkrankte Kind reflektiert das Verhalten der Umwelt. Daher sei es umso wichtiger, unvoreingenommen und sogar positiv mit der Krankheit umzugehen. Dabei hilft ein Overall für die Nacht, der verhindern soll, das die Kinder sind unkontrolliert kratzen. Das Allergienetzwerk myAllergo empfielt hier den Dorimed Anzug mit Prinzessin Lillifee darauf oder Hase Felix. Diese Figuren sind bei Kindern besonders beliebt. "Die Anzüge sind speziell dafür gemacht, dass sich das Kind als Held fühlen kann, stark ist und nicht ausgegrenzt wird", sagt Dr. Arne Menzdorf vom Allergienetzwerk. Zum Großteil werden die Anzüge von den Krankenkassen bezahlt. 

Niedriger Sozialstand = starke Luftverschmutzung und Allergien

04.05.2010 - Die Universitäten Bochum und Essen haben 1.000 Kinder auf ihren Gesundheitszustand untersucht und kamen zu dem Ergebnis, das Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen (Eltern mit niedrigem Bildungsstand, arbeitslos bzw arm) häufiger in ungünstigen Wohnverhältnissen leben. Wohnverhältnisse nämlich, die mit starker Luftverschmutzung einher gehen und sich dadurch auf die Gesundheit auswirken. Kinder aus solchen Familien litten aufgrund der WOnlage öfter an Allergien und Atemwegserkrankungen.

Heute ist Welt-Asthma-Tag

04.05.2010 - Anläßlich des Welt-Asthma-Tages weißt die AOK PLUS auf ihr umfassendes Angebot für Astmatiker hin. Dieses richtet sich an alle Asthmapatienten ab 5 Jahre. Deutschlandweit schätzt man, das 5 bis 7 Prozent der Erwachsenen und sogar 15 Prozent der Kinder an Asthma leiden. Im Asthmaprogramm werden Patienten neben einem Raucherentwöhnungsprogramm auch im Umgang mit ihrer Krankheit geschult und lernen Notfälle zu vermeiden. Hinzu kommen regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Schulungen. Allein in Sachsen nutzen bereits 10.000 Menschen dieses Programm. Informationen finden Sie unter aokplus-online.de. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) erinnert ebenfalls anläßlich des Asthmatages daran, das Asthmatiker möglichst auf Nikotin und Alkohol verzichten sollen, Anstrengungen im Freien bei erhöhten Ozonwerten meiden, regelmäßig die Atemstromstärke messen und ihre Medikamente bereit halten. Asthma äußert sich durch allgemeines Unwohlsein, starkes Schwitzen, Husten und Räuspern, zunehmende Atemnot und geringe Leistungsfähigkeit.

Ältere News

Ältere News zu Allergien vom 19. - 27. April 2010 finden Sie hier:


Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihren Arzt.