StartseiteNewsKontaktImpressumSitemaps

Allergie Doktor

Alles zu Allergien
Allergie Auslöser, Reaktionen, Symptome, Erkrankungen und Ursachen
Behandlung
Allergie Tests, Diagnoseverfahren und zuständige Ärzte
Hilfe bei Allergien
medizinische Hilfe, Therapien, Behandlung, Links, Adressen, Bücher, Tipps zur Selbsthilfe






Allergie News April 2010/2

Ambrosia noch nicht unter Kontrolle

Baustelle

27.04.2010 - Letzte Meldungen sprachen davon, das Ambrosia, das Unkraut aus Amerika, in Deutschland unter Kontrolle sei. Bereits 10 Pollen genügen, um Allergiker mit verstopfter Nase und tränenden Augen zu ärgern. Zum Vergleich: Bei der Birke sind 30 Pollen nötig. Nun jedoch kommt eine neue Meldung von Prof. Karl-Christian Bergmann (67), Leiter des Polleninformationsdiensts der Berliner Charité: Ambrosia hat eine gefährliche Unterart ausgebildet und diese ist Mehrjährig. Ihre Ausrottung ist demnach nicht so einfach. Als Ursache sehen Experten Baustellensand aus dem Ausland. 2009 starb an Ambrosiapollen fast ein Asthmatiker aus Brandenburg.


Weizenallergie: Schock bei Sport nach dem Essen

Sport

27.04.2010 - Wer eine Weizenallergie hat, sollte dringend auf Sport in den nächsten 4 Stunden nach dem Essen verzichten. Dazu rät Dr. Richard Brans von der Klinik für Allergologie und Dermatologie der Universität Aachen. Es gab Fälle von Nesselsucht, juckenden Schwellungen und Kreislaufstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit nach dem Verzehr von Pizza und Döhner in Kombination mit Sport. Da bereits leichte Anstrengungen derartige Folgen nach sich ziehen können, sollte bei bekannter Allergie ganz auf das Allergen verzichtet werden, um kein Risiko einzugehen.

Asthma in der Schwangerschaft

27.04.2010 - Viele werdene Mütter sind besorgt, ob starke Asthma-Medikamente dem Ungebohrenen schaden könnten. Entwarnung gibt hier Dr. Arne Menzdorf vom Allergie-Netzwerk: "Studien zeigen, dass die meisten Asthmamedikamente sicher in der Schwangerschaft eingesetzt werden können". Die Schädigung für das Kind durch einen Asthmaanfall sei sogar viel höher, als durch die Medikamente. Er rät dringend davon ab, Medikamente in Eigenregie abzusetzen. Diese Entscheidung muss immer der Arzt treffen. Auch eine vor der Schwangerschaft begonnende Hyposensibilisierung sollte weitergeführt werden, wenn sie bisher problemlos verlief. Ist das Asthma bedingt durch Hausstaub, dann sollten werdene Mütter spezielle Allergikerbettwäsche (Encasings) kaufen. Die Kosten übernimmt anteilig die Krankenkasse.

Entspannung mindert Allergien

Boot

20.04.2010 - Viele Allergiker geben an, das in Momenten der Angst oder Anspannung die allergischen Symptome schlimmer werden. Das trifft vor allem auf Asthma und Neurodermitis zu. Viele Krankenkassen bieten inzwischen Patientenschulungen für Eltern an, deren Kinder zum Beispiel an Neurodermitis leiden. Ebenfalls wirksam sind autogenes Training, Muskelentspannungen und Psychotherapie. Patienten, die beispielsweise lernten, sich gedanklich an allergiefreie Orte wie dem Meer oder dem Gebirge zu versetzen, hatten nachweislich weniger Allergie Beschwerden. Also, blieben Sie entspannt!

Teppich bei Hausstaub Allergie besser

Fussboden

20.04.2010 - Der Deutsche Allergie- und Asthma-Bund (DAAB) kam bei einer wissenschaftlichen Studie zu dem Ergebnis: Textile Bodenbeläge reduzieren den Feinstaub in der Raumluft. Ein glatter Boden, wie bei Laminat oder Linolium, verursacht eine Belastung von 62,9 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wo hingegen bei Teppichboden nur 30,4 Mikrogramm messbar waren. Die Belastung ist bei Innenräumen mit Glattboden "durchschnittlich doppelt so hoch wie in Räumen mit Teppichboden" sagt Dr. Andreas Winkens von der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik (GUI). Der Grenzwert liegt eigentlich bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. 

Mehr Allergien durch Feinstaubbelastung

20.04.2010 - Mehrere unabhängige Studien kommen alle zu dem selben Ergebnis: Je höher die Feinstaubbelastung um so mehr Kinder leiden unter Asthma, Neurodermitis und Heuschnupfen. Das Robert-Koch-Institut besipielsweise untersuchte 17.641 KInder und Jugendliche in 167 Orten von Deutschland. Das Institut für Epidemiologie des Helmholtz-Zentrums München untersuchte 3.000 Kinder. Und auch internationale Studien bestätiges es: Schon in 300 bis 500 Metern von Hauptstraßen erreicht die Luftbelastung gesundheitsschädliche Ausmaße. Wohnen Kinder nur 50 Meter von einer Hauptstraße entfernt, ist das Risiko sogar um 50 % erhöht. Hauptverursacher von Feinstaub sind Dieselfahrzeuge. Grenzwerte werden in Deutschland regelmäßig überschritten und Pläne für Umweltzonen sind heftig umstritten. 

Auf Arbeit am besten für Heuschnupfen Allergiker

20.04.2010 - Bei einer Umfrage unter 1.419 Personen des Marktforschungs-Unternehmens United Research gaben 29 % der Befragten an, unter Heuschnupfen zu leiden. Davon gaben 22 % an, das sie die meisten Auswirkungen der Allergie in der Freizeit spüren. Nur 12 % fühlen sich auch am Arbeitsplatz beeinträchtigt. 91 % holen sich gegen die Allergie Medikamente in der Apotheke und 61 % spüren dadurch eine starke Linderung der Beschwerden. Die Allergien haben auch Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen. 42 % halten Fenster und Türen von Wohnung und Auto in der Allergiezeit möglichst geschlossen und knapp 30 % machen ihren Urlaub gezielt am Meer. 

Heuschnupfen in der Wüste von Dubai

Wüste

19.04.2010 - Wüstenstaaten wie Dubai oder Abu Dhabi galten bisher als Paradies für Allergiker. Aufgrund der kargen Vegetation hatten Heuschnupfenallergiker Ruhe vor lästeigen Pollen. Inzwischen ist das nicht mehr so. Die Begrünung der Wüstenmetropolen zieht als Nebenwirkung mit sich, das nun auch hier Blütenpollen anzutreffen sind. Demnach sind in der Pollensaison nur noch Hochgebirge und Orte in Meeresnähe ideale Aufenthaltsorte für Pollenallergiker. 

Ältere News

Ältere News zu Allergien vom 01. - 13. April 2010 finden Sie hier:


Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihren Arzt.