Aktueller Pollenflug 2012
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im Februar
- Haselnuss
- Erle
Im März
- Erlen-, Haselnuss- und Pappel Pollen in voller Blüte
- Weiden-, Esche-, Birke- und Ulmen Pollen in der Vorblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Forscher der Universität Kopenhagen haben herausgefunden, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Allergien und dem Kontakt mit Bakterien gibt. So sollen vor Allem die ersten Monate eines Säuglings ausschlaggebend seien, in denen der Körper noch immunologisch unreif ist. Gerade in dieser Zeit sei der Kontakt mit natürlichen Bakterien der Umwelt wichtig. Außerdem weisen die Forscher daraufhin, dass bereits der Geburtsweg prägend für das auszubildende Immunsystem ist. So fehlt Kindern, welche durch einen Kaiserschnitt geboren werden, der Kontakt mit Bakterien des Darms der Mutter. Die betroffenen Kinder würden dann bereits im Schulalter mehrere Allergien ausbilden.
Lange Zeit galt Kuhmilch in der Babynahrung als schlecht. Dies wiederlegt nun eine breit angelegte Studie mit 13.019 Säuglingen an der Tel Aviv University. Babys, sie in den ersten 15 Tagen Nahrung mit Kuhmilchprotein erhielten, waren 19x stärker gegen eine Kuhmilch-Allergie geschützt, wie Babys, die keine Kuhmilch bekamen. Vermutlich führt frühes Zufüttern von Kuhmilcheiweiss zur Immunisierung des Körpers, die ihn dann vor einer späteren Kuhmilch-Allergie schützt.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) bietet gemeinsam mit dem Präventions- und Informationsnetzwerk Allergie/Asthma (kurz pina e.V.) erstmals in Deutschland ein Beratungstelefon für Schwangere und frischgebackende Mütter zum Thema Allergie an. Der Lebensabschnitt "Rund um die Geburt" steht dabei im Fokus und Fragen zu den Themen Rauchen, "Nestbau" sowie Ernährung der Schwangeren und des Kindes. Sie erreichen das Telefon Mo - Fr von 9:30 bis 12:00 Uhr unter der Nummer: 01805 / 05 22 51 (12 Cent/Minute).
Viele werdene Mütter sind besorgt, ob starke Asthma-Medikamente dem Ungebohrenen schaden könnten. Entwarnung gibt hier Dr. Arne Menzdorf vom Allergie-Netzwerk: "Studien zeigen, dass die meisten Asthmamedikamente sicher in der Schwangerschaft eingesetzt werden können". Die Schädigung für das Kind durch einen Asthmaanfall sei sogar viel höher, als durch die Medikamente. Er rät dringend davon ab, Medikamente in Eigenregie abzusetzen. Diese Entscheidung muss immer der Arzt treffen. Auch eine vor der Schwangerschaft begonnende Hyposensibilisierung sollte weitergeführt werden, wenn sie bisher problemlos verlief. Ist das Asthma bedingt durch Hausstaub, dann sollten werdene Mütter spezielle Allergikerbettwäsche (Encasings) kaufen. Die Kosten übernimmt anteilig die Krankenkasse.
Die Zeitschrift "Baby und Familie" 4/2010 weißt auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse hin. Früher galt, das Schwangere auf Allergene wie Nüsse, Eier und Milch verzichten sollten und Babys keinen Joghurt, Ei und Fisch essen sollen. Das sieht man nun anders: Mütter sollen im Rahmen einer gesunden Ernährung alles essen, was ihnen schmeckt und was sie selbst vertragen. Babys sollen mindestens 4 Monate gestillt werden und können ruhig auch Ei und Fisch probieren. Dahinter steht die Auffassung, das eine normale Immunantwort im Kind nur dann erzeugt werden kann, wenn ein angemessener Belastungsreiz existiert. Wird vom Kind alles ferngehalten, kann das Immunsystem nichts lernen und neigt dann sogar eher zu Allergien. Also, lassen Sie es sich und ihrem Nachwuchs schmecken.
Ist eine werdene Mutter in der Schwangerschaft erhöhtem Stress ausgesetzt, steigt die Gefahr, das das Kind Asthma entwickelt. Der Stress beeinflusst die Entwicklung des Immunssystems. Dies fanden amerikanische Mediziner heraus. Sie untersuchten das Blut der Nabelschnur. Bei Frauen, die einem erhöhten Dauerstress ausgesetzt waren, zeigten die Blutzellen eine veränderte Reaktion auf Allergie auslösende Substanzen. "Unsere Ergebnisse weisen auf die Möglichkeit hin, dass vorgeburtlicher Stress die Reaktion der Neugeborenen auf inhalierte Antigene verstärken könnte", sagte Rosalind Wright vom Channing Laboratory der Harvard Medical School in Boston. Bei der Untersuchung nahmen 557 Familien teil, wobei mindestens ein Ehepartner bereits eine Allergie besaß. Die Studie wird nun fortgesetzt um zu beobachten, welche Kinder in den ersten 3 Lebensjahren tatsächlich eine Allergie entwickeln.
Die "Apotheken Umschau" berichtet in ihrem Heft 3/2010 von der positiven Wirkung von Fisch gegen Allergien. Demnach baut sich ein natürlciher Allergie Schutz für Kinder auf, wenn die Mutter in der Schwangerschaft und Stillzeit viel Fisch ist. Dieser Effekt wird noch unterstützt, wenn das Kleinkind möglichst frühzeitig Fisch auf den Speiseplan geschrieben bekommt. Dies ergab die Auswertung von 217 Studien durch deutsche Forscher.
Nichts schützt ein Baby so gut vor Allergien, wie die Muttermilch. Das weiß Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Viele Mütter unterschätzen die Bedeutung des Stillens und gehen bei Problemen mit dem Stillen schnell zu Babynahrung über. Ein Fehler. Frau Fink schlägt vor, stattdessen das Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker zu suchen. Hier finden sich Hilfsmittel, wie zum Beispiel durch den Verleih einer Milchpumpe oder Hilfsmitteln wie Brusthütchen, speziellen Kompressen oder einer Brustwarzensalben. Was ebenfalls das Kind vor Allergie schützt: Stillende Mütter sollten viel Fisch essen und auf Maler- und Renovierunsgarbeiten sollte verzichtet werden. Hier können giftige Gase entstehen, die Asthma fördern.
Alles gegen Allergien und alles für Ihre Gesundheit
Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß auf unserem Portal und hoffen, Sie finden in unseren Allergie Doktor Seiten viele Tipps gegen Allergien und erfreuen sich bald bester Gesundheit. Wenn Sie Anregungen zu unser Infoseite haben, dann setzten Sie sich mit uns in Verbindung.



