Aktueller Pollenflug 2012
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im Februar
- Haselnuss
- Erle
Im März
- Erlen-, Haselnuss- und Pappel Pollen in voller Blüte
- Weiden-, Esche-, Birke- und Ulmen Pollen in der Vorblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Wer unter Heuschnupfen leidet sollte Alkohol ganz meiden. Schnaps, Wein und BIer enthalten ein Histamin. Dies kann dazu beitragen, dass sich die Heuschnupfensymptome verschlimmern. Außerdem sollten Menschen die unter Heuschnupfen leiden, nicht in Schwimmbäder mit gechlortem Wasser gehen. Nicht nur die Augen werden durch das Chlor gereizt, sondern das Chlor kann auch die Luftwege reizten und zu Husten und Luftnot führen.
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Allergieauslösende Pollen fliegen mittlerweile schon das ganze Jahr umher. Daher stehen Menschen mit Allergien auch stärker und länger unter Allergie"stress". Helfen kann da eine Hyposensibilisierung auch Allergieimpfung genannt. Nach dem feststeht auf was der Patient allergisch reagiert kann der Allergologe mit der Hyposensibilisierung anfangen. Beachtet werden sollte aber, daß mit der Sensibilisierung angefangen werden sollte, wenn die Hauptpollenbelastung vorbei ist, also die Zeit nach der Hauptblüte. Auch während der Hauptsaison sollte man Entzündungen der Schleimhäute der Augen und der Nase behandeln lassen, sonst könnte sich eine chronische Krankheit aus den Beschwerden entwickeln.
Genau jetzt, nach dem sich die Pollensaison 2010 langsam beruhigt, ist der richtige Moment, um eine Sensibilisierung zu beginnen. Darauf weißt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin. Zu beginn der Pollenfreien Saison werden den Patienten dabei geringste Mengen des Allergieauslösers gespritzt. Ziel dabei ist es, den Körper unter medizinischer Aufsicht langsam an das Allergen zu gewöhnen. Die Sensibilisierung kann bis zu 3 Jahre dauern, gilt jedoch als Erfolgsversprechend. Im Gegensatz dazu entwickelt jeder dritte Pollenallergiker nach einer Weile Asthma, das dann ganzjährig quält. Sprechen Sie zur Hyposenibiliserung ihren Hausarzt an. Der DAAB hält ein kostenloses Merkblatt bereit, was sie unter info@daab.de anfordern können.
Konflikte, Angst und Stress verstärken den Heushnupfen. Da sind sich Fachleute sicher. "Die Psyche allein kann sogar eine Allergie auslösen." Das sagt der Berner Immunologie-Professor Beda Stadler. Er spricht sich auch aus für einen Paradigmenwechsel: Statt Pollen zu meiden, sollten Allergiker sich ihnen lieber aussetzen. Zwar heilt das nicht die Allergie, aber Menschen, die leicht neurotisch reagieren und zu Stress neigen, verstärken damit die Symptome. Eine gewisse Entspannung im Umgang mit dem Heuschnupfen könnte also Symptome lindern.
Forschungsergebnisse belegen, das erhöhte Ozonwerte und Haustiere den Heuschnupfen verschlimmern können. Dahinter steckt die Theorie, das Allergien Aufgrund von Tierhaaren oder Milben das Immunsystem anstacheln. Wer auf Roggenpollen allergisch ist, hat vor allem bei erhöhten Ozonwerten ein Problem. Dann nämlich produziert der Roggen mehr Allergene in den Roggenpollen, die dann Allergiker stärker reizen. Bei den durchgeführten Untersuchungen wurde mit den Ozon Werten gearbeitet, die an Sommertagen in Großstädten erreicht werden können.
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Der Pneumologe Dr. Rolf Kroidl aus Stade weiß, das eine Kiefernallergie eher unwahrscheinlich ist. Seiner Erkenntnis nach sind Kiefernpollen in eine dichte Harzschicht eingepackt und können somit auch bei einem Waldspazierung keine allergische Reaktion hervorrufen. Ebenso ist es bei Mais. Dessen Pollen sind so groß und schwer, das sie kaum über den Feldrand hinausfliegen. Wer also im Abstand von 200 Metern zu einem Maisfeld spazieren geht, kommt nahezu nicht mit ihnen in Berührung. Anders iste s natürlich bei Landwirten, die mitten im Maisfeld arbeiten. Einem nächsten Spaziergang sollte unter diesen Voraussetzungen also nichts im Wege stehen und für allergische Reaktionen sind andere Plagegeister verantwortlich zu machen.
Noch bis September müssen Pollenallergiker mit Problemen rechnen. Bei den meisten geht die anstrengende Saison bereits ab Dezember los. Dann nämlich, wenn die ersten Gräser, Sträucher und Bäume blühen. Experten raten, sich mit den Symptomen bald bei einem Arzt zu melden. Ansonsten kann mit den Jahren aus einem Heuschnupfen auch Asthma werden. Nicht immer besteht die Möglichkeit, Allergene zu meiden (dies ist immer noch die sicherste Methode den Beschwerden zu entkommen). Als weitere Möglichkeit gibt es die Sensibilisierung. Dabei wird man Schrittweise an das Allergen gewöhnt. Bis zu 12 Jahre ohne Beschwerden sind möglich. Eine weitere Möglichkeit sind Medikamente, sogenannte Antihistaminikas. Sprechen Sie dazu den Arzt ihres Vertrauens an.
15.06.2010 - Zwischen schlechten Zähnen und Allergien besteht ein Zusammenhang, dies erklärt Zahnarzt Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch aus Herner. Schon lange sei demnach bekannt, das faule Zähne oder falsche Zahnfüllungen unter anderem Heuschnupfen auslösen können. Es kann aber auch zu Rückenschmerzen kommen oder Durchfall. Es sind gute Zahnärzte wenn Sie vor der Behandlung mit ihnen ein Gespräch über Lebensgewohnheit, wie Rauchen, bekannten Allergien oder gesundheitlichen Beschwerden führen. Auch wenn dies erst einmal nicht in einem Zusammenhang zu stehen scheint. Ein ausführliches Interview zu diesem Thema finden Sie hier.
Die Pappel blüht normalerweise von Februar bis Juni. Durch den langen Winter geschiet dies jedoch dieses Jahr verzögert. Damit treffen Pappelpollen zeitgleich auf Gräserpollen. Eine quälende Mischung für Allergiker. Hilfe verspricht eine Sensibilisierung, bei der der Patient schrittweise an das Allergen gewöhnt wird. In 90 % der Fälle klappt dies mit Erfolg. Die Krankenkassen bezahlen die Behandlung vollständig. Bitte erkundigen sie sich dort. Wichtig ist auch beim betreten der Wohnung sofort die Kleidung zu wechseln und vor dem Schlafen gehen die Haare zu waschen. So hat der Körper die Chance sich nachts von der Allergie zu erholen.
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