Aktueller Pollenflug 2012
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im Februar
- Haselnuss
- Erle
Im März
- Erlen-, Haselnuss- und Pappel Pollen in voller Blüte
- Weiden-, Esche-, Birke- und Ulmen Pollen in der Vorblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Vor allen in älteren Gebrauchtwagen, die nicht mit Luftfiltern ausgestattet sind, lauern Gefahren, denn Blütenstaub verbreitet sich bei eingeschalteter Lüftung problemlos im Innenraum und sorgt für Nieser. Bevor Allergiker sich aber entscheiden den Gebrauchtwagen zu verkaufen, um sich mit einem Neuwagen inklusive Innenraumfilterung zu entscheiden, sollten Kosten für eine Nachrüstung geprüft werden. Oft ist es mit dem Austausch gegen einen neuen Luftfilter, der nach Angaben der Deutschen Haut- und Allergikerhilfe rund 150 Liter Luftvolumen pro Sekunde filtern sollte, schon getan.
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Langsam aber sicher neigt sich der Sommer dem Ende. Die Nächte werden wieder länger und die Tage wieder kürzer.
Dennoch ist dies eine wahre Befreiung für die Pollenallergiker. Denn jetzt kommt die Jahreszeit in der sie wieder aufatmen können und auch die beste Zeit, um eine Hyposensibilisierung zu starten. Die sogenannte Hyposensibilisierung kann allergische Reaktionen deutlich herabsetzen.
Die diese spezielle Methode bekommt der Patient genau den Stoff, der seine Allergie auslöst. Klassisch ist die Langzeittherapie bei der die Dosierung allmählich gesteigert wird, bis es soweit ist, dass der Körper die Allergene tolleriert. Die Dosierung wird alle vier bis acht Wochen gespritzt.
Allergie oder Erkältung?
Oft werden Allergiesymptome als Erkältung gedeutet. Dies führt zu einer falschen Behandlung, die letztendlich nicht anschlägt. Hier finden Sie Hilfe dabei eine Erkältung von einer Allergie abzugrenzen und erhalten Tipps gegen Heuschnupfen.
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Bald sind sie wieder unterwegs, die Ambrosiapollen. Eine einzige Ambrosiapflanze kann bis zu einer Milliarde Pollen freisetzen. Außerdem hat die Pflanze tausende von Samen, die bis zu 40 Jahren keimfähig sind. Ab Mitte Juli fliegen sie wieder die feinen Pollen der Ambrosiapflanze und machen Allergikern das Leben schwer. Die häufigsten Beschwerden sind triefende Nase, Augenschwellungen, Kopfschmerzen, Atemnot, Husten und Asthma.
20 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Allergien, die Hälfte davon sind Pollenallergiker. Seit Jahren nehmen Allergien zu und keiner weiß warum. Eine Erklärung dafür könnten die längeren Blühzeiten sein, aber auch, daß die Pollen immer mehr mit Schadstoffen belastet sind. Gerade jetzt sind Birkenpollen unterwegs, auf diese reagieren viele Menschen allergisch. Die Pollenkonzentration ist durch das schöne Wetter der letzten Zeit sehr hoch, was Allerikern sehr zu schaffen macht. In der Berliner Charite stellt man fest, daß die Zahl älterer Menschen, die eine Allergie entwickeln immer mehr zu nimmt.
Allergieauslösende Pollen fliegen mittlerweile schon das ganze Jahr umher. Daher stehen Menschen mit Allergien auch stärker und länger unter Allergie"stress". Helfen kann da eine Hyposensibilisierung auch Allergieimpfung genannt. Nach dem feststeht auf was der Patient allergisch reagiert kann der Allergologe mit der Hyposensibilisierung anfangen. Beachtet werden sollte aber, daß mit der Sensibilisierung angefangen werden sollte, wenn die Hauptpollenbelastung vorbei ist, also die Zeit nach der Hauptblüte. Auch während der Hauptsaison sollte man Entzündungen der Schleimhäute der Augen und der Nase behandeln lassen, sonst könnte sich eine chronische Krankheit aus den Beschwerden entwickeln.
Experten warnen für 2011 vor einem extremen Anstieg der Pollenbelastung. Durch den verspäteten Start der Pollensaison auf Grund des langgezogenen Winters kann es zur Überschneidung des Pollenfluges von Erle und Hasel mit den Birkenpollen kommen. Das würde für Birkenpollen-Allergiker bedeuten, dass das Immunsystem bereits stimuliert ist, da es meist auch auf Hasel und Erle (deren zeit eigentlich zur Birkenzeit schon vorbei ist) reagiert ohne das es zu Symptomen kommt. Allergologen weisen auch darauf hin, das Allergiker frühzeitig nach erkennen einer allergischen Erkrankung zum Arzt gehen und nicht erst wenn die Beschwerden unerträglich werden. Unbehandelte Allergien können unter anderem zu chronischen asthmatischen Erkrankungen führen. Die Gefahr für die Gesundheit durch Allergien wird immer noch viel zu oft verharmlost und unterschätzt, was zu schweren Folgen für die Betroffenen führt.
Offenbar sind, nach einer mehrjährigen Studie in Südfinnland, Kinder die im Herbst oder Winter geboren werden häufiger anfällig auf Allergien als Kinder die im Sommer das Licht der Welt erblickt haben. Die Forscher der Universität Oulu untersuchten 6000 Kinder bis zum Alter von 3 Jahren regelmäßig und testeten Sie auf Lebensmittel-Allergien. Nach Meinung der Forscher könnte das erhöhte Risiko an der höheren Pollenbelastung der Mutter (besonders in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten) in den Sommermonaten eine erhebliche Rolle spielen. Kinder die im Juni/Juli geboren wurden sind am wenigsten anfällig auf Allergiereize da die Mutter in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft, nicht durch vermehrten Pollenflug belastet war, und die Entwicklung des Immunsystems im Mutterleib nicht so stark beeinflusst wurde. Kinder die im Oktober/November geboren wurden, zeigen besonders auf Milch und Eier allergische Reaktionen.
Genau jetzt, nach dem sich die Pollensaison 2010 langsam beruhigt, ist der richtige Moment, um eine Sensibilisierung zu beginnen. Darauf weißt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin. Zu beginn der Pollenfreien Saison werden den Patienten dabei geringste Mengen des Allergieauslösers gespritzt. Ziel dabei ist es, den Körper unter medizinischer Aufsicht langsam an das Allergen zu gewöhnen. Die Sensibilisierung kann bis zu 3 Jahre dauern, gilt jedoch als Erfolgsversprechend. Im Gegensatz dazu entwickelt jeder dritte Pollenallergiker nach einer Weile Asthma, das dann ganzjährig quält. Sprechen Sie zur Hyposenibiliserung ihren Hausarzt an. Der DAAB hält ein kostenloses Merkblatt bereit, was sie unter info@daab.de anfordern können.
Wer unter Heuschnupfen oder Hausstauballergie leidet, sollte sein Urlaubsziel unbedingt in einer Region über 1.000 Metern suchen. Hier ist die Pollenbelastung in der Luft sehr gering, so das der Allergiker zumindest 1x im Jahr richtig durchatmen kann udn sich erholen. Das gleiche gilt für Hausstaubmilben. Sie bevorzugen eher feuchte Lebensräume. In über 1.000 Metern jedoch ist die Luft eher trocken. Auch vor ihnen kann man sich also erholen.
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Der Pneumologe Dr. Rolf Kroidl aus Stade weiß, das eine Kiefernallergie eher unwahrscheinlich ist. Seiner Erkenntnis nach sind Kiefernpollen in eine dichte Harzschicht eingepackt und können somit auch bei einem Waldspazierung keine allergische Reaktion hervorrufen. Ebenso ist es bei Mais. Dessen Pollen sind so groß und schwer, das sie kaum über den Feldrand hinausfliegen. Wer also im Abstand von 200 Metern zu einem Maisfeld spazieren geht, kommt nahezu nicht mit ihnen in Berührung. Anders iste s natürlich bei Landwirten, die mitten im Maisfeld arbeiten. Einem nächsten Spaziergang sollte unter diesen Voraussetzungen also nichts im Wege stehen und für allergische Reaktionen sind andere Plagegeister verantwortlich zu machen.
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