Aktueller Pollenflug 2012
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im Mai
- Erlen-, Ulmen-, Weiden-, Hainbuchen Pollen in der Nachblüte
- Birken-, Eiche-, Eschen-, Buchen-, Kiefer- und Spitzwegerich Pollen in voller Blüte
- diverse Gräser-, Sauerampfer-, Roggen-, Holunder-, Brennessel in der Vorblüte
im Juni
- Birken-, Eiche-, Buchen- Pollen in der Nachblüte
- Kiefer-, diverse Gräser-, Spitzwegerich-, Sauerampfer-, Roggen-, Holunder-, Weizen-, Linden Pollen in voller Blüte
- Brennessel in der Vorblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Langsam aber sicher neigt sich der Sommer dem Ende. Die Nächte werden wieder länger und die Tage wieder kürzer.
Dennoch ist dies eine wahre Befreiung für die Pollenallergiker. Denn jetzt kommt die Jahreszeit in der sie wieder aufatmen können und auch die beste Zeit, um eine Hyposensibilisierung zu starten. Die sogenannte Hyposensibilisierung kann allergische Reaktionen deutlich herabsetzen.
Die diese spezielle Methode bekommt der Patient genau den Stoff, der seine Allergie auslöst. Klassisch ist die Langzeittherapie bei der die Dosierung allmählich gesteigert wird, bis es soweit ist, dass der Körper die Allergene tolleriert. Die Dosierung wird alle vier bis acht Wochen gespritzt.
In Deutschland ist fast jedes vierte Kind von einer Allergie betroffen. Medikamente für Allergiker helfen die Symptome zu lindern. Viele Ärzte setzen aber auf eine Hypersensibilisierung. Dabei werden in bestimmten Abständen den Allergie Patienten allergieauslöserde Stoffe unter die Haut gespritz um den Körper an das Allgergen zu gewöhnen. Für Kinder ist das nicht immer so angenehm. Für Kinder gibt es jetzt als Alternative zu den Spritzen, die Stoffe über die Mundschleimhaut, als Tablette oder in Tropfenform, zu verabreichen.
Genau jetzt, nach dem sich die Pollensaison 2010 langsam beruhigt, ist der richtige Moment, um eine Sensibilisierung zu beginnen. Darauf weißt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin. Zu beginn der Pollenfreien Saison werden den Patienten dabei geringste Mengen des Allergieauslösers gespritzt. Ziel dabei ist es, den Körper unter medizinischer Aufsicht langsam an das Allergen zu gewöhnen. Die Sensibilisierung kann bis zu 3 Jahre dauern, gilt jedoch als Erfolgsversprechend. Im Gegensatz dazu entwickelt jeder dritte Pollenallergiker nach einer Weile Asthma, das dann ganzjährig quält. Sprechen Sie zur Hyposenibiliserung ihren Hausarzt an. Der DAAB hält ein kostenloses Merkblatt bereit, was sie unter info@daab.de anfordern können.
Ein einfacher Wespen oder Bienenstich kann für einen Insektengift Allergiker fast tötlich verlaufen. Wärend normalerweise nur eine Rötung und leichte Schwellung eintritt, kämpfen Allergiker mit Atemnot, stark juckender Schwellung, geschwollene Zunge und Lippen bis hin zum Herz-Kreislaufstillstand. Dies kann nach mehreren Insektenstichen im Leben eintreten, wobei die Zusammenhänge noch nicht vollständig geklärt sind. Wie schwer die Gefahr beim Einzelnen ist, kann der Hautarzt oder Allergologe mit Haut- und Bluttest bestimmen. Einziger Schutz besteht im Moment in einer Hyposensibilisierung mit Bienen- und Wespengift. Dabei wird anfangs im Krankenhaus, später Ambulant über Monate eine kleine Dosis des Giftes in den Körper gebracht. Die Erfolge liegen bei fast 100 %. Da Bienen erst spät im Jahr fliegen, ist es jetzt noch nicht zu spät, um mit der Hyposensibilisierung anzufangen.
Alles gegen Allergien und alles für Ihre Gesundheit
Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß auf unserem Portal und hoffen, Sie finden in unseren Allergie Doktor Seiten viele Tipps gegen Allergien und erfreuen sich bald bester Gesundheit. Wenn Sie Anregungen zu unser Infoseite haben, dann setzten Sie sich mit uns in Verbindung.
