Aktueller Pollenflug 2012
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im Mai
- Erlen-, Ulmen-, Weiden-, Hainbuchen Pollen in der Nachblüte
- Birken-, Eiche-, Eschen-, Buchen-, Kiefer- und Spitzwegerich Pollen in voller Blüte
- diverse Gräser-, Sauerampfer-, Roggen-, Holunder-, Brennessel in der Vorblüte
im Juni
- Birken-, Eiche-, Buchen- Pollen in der Nachblüte
- Kiefer-, diverse Gräser-, Spitzwegerich-, Sauerampfer-, Roggen-, Holunder-, Weizen-, Linden Pollen in voller Blüte
- Brennessel in der Vorblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst hat einen neuen Pollenflugkalender herausgegeben. In den neuen Kalender sind Daten eingeflossen, die durch Auswertung von Messdaten der Jahre 2007 bis 2011 gewonnen wurden. Bei der Auswertung wurde festgestellt, dass es erneut eine Verschiebung des Anfang und des Endes des Pollenfluges gab. Dabei sind die Veränderungen nicht in allen Regionen gleich.
Hier finden Sie den neuen Pollenflugkalender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst.
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Jeder dritte Deutsche leidet unter einer Allergie, die durch – für gewöhnlich harmlose – Umweltstoffe bzw. Allergene (u.a. Tierhaare, Pollen oder Hausstaubmilben) ausgelöst werden. Die Tendenz hierbei ist jedoch steigend.
Um die Abwehrreaktionen ihres Immunsystems in Form von Hautausschlag, Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis zu unterdrücken, müssen Allergiker von speziell ausgebildeten Ärzten untersucht werden, die eine genaue Diagnose erstellen und entsprechende Medikamente oder Therapien zur Hyposensibilisierung verschreiben können.[mehr]
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Wer unter Heuschnupfen leidet sollte Alkohol ganz meiden. Schnaps, Wein und BIer enthalten ein Histamin. Dies kann dazu beitragen, dass sich die Heuschnupfensymptome verschlimmern. Außerdem sollten Menschen die unter Heuschnupfen leiden, nicht in Schwimmbäder mit gechlortem Wasser gehen. Nicht nur die Augen werden durch das Chlor gereizt, sondern das Chlor kann auch die Luftwege reizten und zu Husten und Luftnot führen.
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Allergieauslösende Pollen fliegen mittlerweile schon das ganze Jahr umher. Daher stehen Menschen mit Allergien auch stärker und länger unter Allergie"stress". Helfen kann da eine Hyposensibilisierung auch Allergieimpfung genannt. Nach dem feststeht auf was der Patient allergisch reagiert kann der Allergologe mit der Hyposensibilisierung anfangen. Beachtet werden sollte aber, daß mit der Sensibilisierung angefangen werden sollte, wenn die Hauptpollenbelastung vorbei ist, also die Zeit nach der Hauptblüte. Auch während der Hauptsaison sollte man Entzündungen der Schleimhäute der Augen und der Nase behandeln lassen, sonst könnte sich eine chronische Krankheit aus den Beschwerden entwickeln.
Genau jetzt, nach dem sich die Pollensaison 2010 langsam beruhigt, ist der richtige Moment, um eine Sensibilisierung zu beginnen. Darauf weißt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin. Zu beginn der Pollenfreien Saison werden den Patienten dabei geringste Mengen des Allergieauslösers gespritzt. Ziel dabei ist es, den Körper unter medizinischer Aufsicht langsam an das Allergen zu gewöhnen. Die Sensibilisierung kann bis zu 3 Jahre dauern, gilt jedoch als Erfolgsversprechend. Im Gegensatz dazu entwickelt jeder dritte Pollenallergiker nach einer Weile Asthma, das dann ganzjährig quält. Sprechen Sie zur Hyposenibiliserung ihren Hausarzt an. Der DAAB hält ein kostenloses Merkblatt bereit, was sie unter info@daab.de anfordern können.
Konflikte, Angst und Stress verstärken den Heushnupfen. Da sind sich Fachleute sicher. "Die Psyche allein kann sogar eine Allergie auslösen." Das sagt der Berner Immunologie-Professor Beda Stadler. Er spricht sich auch aus für einen Paradigmenwechsel: Statt Pollen zu meiden, sollten Allergiker sich ihnen lieber aussetzen. Zwar heilt das nicht die Allergie, aber Menschen, die leicht neurotisch reagieren und zu Stress neigen, verstärken damit die Symptome. Eine gewisse Entspannung im Umgang mit dem Heuschnupfen könnte also Symptome lindern.
Forschungsergebnisse belegen, das erhöhte Ozonwerte und Haustiere den Heuschnupfen verschlimmern können. Dahinter steckt die Theorie, das Allergien Aufgrund von Tierhaaren oder Milben das Immunsystem anstacheln. Wer auf Roggenpollen allergisch ist, hat vor allem bei erhöhten Ozonwerten ein Problem. Dann nämlich produziert der Roggen mehr Allergene in den Roggenpollen, die dann Allergiker stärker reizen. Bei den durchgeführten Untersuchungen wurde mit den Ozon Werten gearbeitet, die an Sommertagen in Großstädten erreicht werden können.
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