Aktueller Pollenflug 2012
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im Februar
- Haselnuss
- Erle
Im März
- Erlen-, Haselnuss- und Pappel Pollen in voller Blüte
- Weiden-, Esche-, Birke- und Ulmen Pollen in der Vorblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Im Juli und August haben Wespen Hochkonjuktur. Da sie Süßes lieben, werden sie schnell zur Plage an jeder Kaffeetafel. Wenn man dann jedoch hektisch nach ihnen schlägt oder sie anpustet, erreicht man genau das Gegenteil: Sie werden nervös und aggressiv. Insektenvernichter Rolf Grosse weiß: "Wespen, die sich bedroht fühlen, halten zusammen". Schnell sieht man sich den Zorn einer ganzen Wespenfamilie zu. Für Allergiker der blanke Horror. Grosse weiß auch: Die meisten wissen nicht mal, das sie allwergisch sind. Dann wird es besonders gefährlich. Er rät dringend allen davon ab, ein Wespennest selbser entfernen zu wollen. Ein Fachmann braucht mit dem richtigen Gift nur wenige Minuten. Für alle anderen kann es tötlich enden.
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Im dragischen Fall von Wumrsham (bei Landshut) wurde ein Imker von einem Schwarm Bienen totgestochen. Der Mann kannte offensichtlich seine Allergie nicht. Dabei sind Bienen sehr sanftmütig und stechen nur im Notfall. Außerdem stirbt man nicht an Bienenstichen, insofern keine Allergie vorliegt. Bei einem Fall in Österreich wurde ein Mann sogar von 1.000 Bienen gestochen und überlebte. Im Fall von Wumrsham sah der Imker einen Schwarm Bienen im Baum und wollte sie einfangen. Dabei gerieten einige Tiere unter seinen Schutzanzug und stachen in Panik zu. Der Mann schleppte sich noch bis ins Wohnhaus und verstarb. Experten raten, bei Bienenschwärmen erfahrene Imker zu Hilfe zu rufen. Derzeit teilen sich die Bienenvölker und suchen neue Behausungen.
Wer eine Weizenallergie hat, sollte dringend auf Sport in den nächsten 4 Stunden nach dem Essen verzichten. Dazu rät Dr. Richard Brans von der Klinik für Allergologie und Dermatologie der Universität Aachen. Es gab Fälle von Nesselsucht, juckenden Schwellungen und Kreislaufstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit nach dem Verzehr von Pizza und Döhner in Kombination mit Sport. Da bereits leichte Anstrengungen derartige Folgen nach sich ziehen können, sollte bei bekannter Allergie ganz auf das Allergen verzichtet werden, um kein Risiko einzugehen.
In Österreich kam es vergangende Woche zu 2 Komplikationen mit dem Schmerzmittel Novalgin. Eine 80-jährige Frau starb an einer allergischen Reaktion. Ein anderer Patient erlitt einen Anfall mit Atemnot. In mehreren europäischen Staaten ist das Mittel bereits verboten. Nun diskutiert man auch in den österreichischen Landeskliniken, Novalgin von der Liste zu nehmen.
Die heftigste Allergische Reaktion tritt in Form des allergischen Schocks auf. Hier bricht binnen von Minuten der Kreislauf zusammen. Ursache können Medikamente, Insektenstiche oder bestimmte Nahrungsmittel sein. Wichtige Organe können nicht mehr versorgt werden. Der Schock kann sogar tötlich enden. Dagegen hilft eine Adrenalin Spritze. "Der Adrenalin-Injektor wird vom Arzt nach einer gesicherten Diagnose und Indikation auf Kassenrezept verschrieben" sagt Univ.-Prof. Dr. Norbert Reider, Leiter der Allergie-Ambulanz am Landeskrankenhaus der Universitätskliniken Innsbruck. Mit diesem Injektor kann sich jeder Patient selbst in kürzester Zeit helfen. Die handhabung sollte allerdings mit dem Arzt eingeübt werden, so das es auch in einer Notsituation klappt. Wichtig ist auch: "Auch die Haltbarkeit von Arzneimitteln ist begrenzt. Der Adrenalin-Autoinjektor ist ab Herstellung und bei einer Lagertemperatur von 15 bis 30°C je nach Produkt zwischen 18 und 24 Monate lang haltbar. Nach Ablauf des Autoinjektors nimmt die wirksame Adrenalinmenge langsam ab", so Reider weiter. Patienten sollten also immer auch auf das Verfallsdatum achten.
Die Schweinegrippe ist das dominierende Thema im Herbst/Winters 2009. Im Oktober begann dazu die Schweinegrippe Impfung. Hier müssen Allergiker besonders aufpassen. Zwei Impfstoffe, die auch in Deutschland verimpft werden, enthalten Allergene. So ist der Impfstoff Pandemrix auf Hühnereiern gezüchtet. Der Impfstoff Celvapan wird auf Hundenieren hergestellt. Wer gegen Hühnereiweis oder Hundehaare allergisch ist, sollte dies dringend der Impfstelle mitteilen. Anderenfalls kann es zu allergischen Schockreaktionen kommen. In einem Fragebogen werden bekannte Allergien bei der H1N1 Impfung abgefragt.
Der rtv meldet, das 2008 ein extremes Jahr für Heuschnupfen Allergiker wird. Die Ambrosia-Pflanze wird mehr und mehr im Europäischen Raum heimisch. Das Problem: Ihre Allergene wirken 10x stärker, als herkömmliche Pollen. In den USA leiden bereits 75 % der Allergiker an der Ambrosia-Allergie. Reagiert der Körper erst einmal auf Ambrosia-Pollen allergisch, gesellen sich schnell Kreuzallergien auf Kamille, Sonnenblumen, Arnika, Gänseblümchen und Margaritten hinzu. Erschwerend hinzu kommt, das ihre Blütezeit bis September dauert und somit das Leiden für Allergiker verlängert. Einzige Hilfe kommt vom Indischen Lungenkraut (auch Adhatoda genannt). Aus seinem Extrakt kann ein Breitband-Antiallergikum gewonnen werden, das zu 15 % besser Antiallergisch wirkt als alle bekannten chemischen Heuschnupfen-Mittel. Die Tropfen oder Tabletten aus Adhatoda-Extrakt sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
Alles gegen Allergien und alles für Ihre Gesundheit
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