Aktueller Pollenflug 2012
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im Februar
- Haselnuss
- Erle
Im März
- Erlen-, Haselnuss- und Pappel Pollen in voller Blüte
- Weiden-, Esche-, Birke- und Ulmen Pollen in der Vorblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Der Pneumologe Dr. Rolf Kroidl aus Stade weiß, das eine Kiefernallergie eher unwahrscheinlich ist. Seiner Erkenntnis nach sind Kiefernpollen in eine dichte Harzschicht eingepackt und können somit auch bei einem Waldspazierung keine allergische Reaktion hervorrufen. Ebenso ist es bei Mais. Dessen Pollen sind so groß und schwer, das sie kaum über den Feldrand hinausfliegen. Wer also im Abstand von 200 Metern zu einem Maisfeld spazieren geht, kommt nahezu nicht mit ihnen in Berührung. Anders iste s natürlich bei Landwirten, die mitten im Maisfeld arbeiten. Einem nächsten Spaziergang sollte unter diesen Voraussetzungen also nichts im Wege stehen und für allergische Reaktionen sind andere Plagegeister verantwortlich zu machen.
Der Eichenprozessionsspinner ist eine haarige Raupe, der in Liebenwalde auch dieses Jahr wieder viele Eichen befallen hat. Das Problem: Seine Haare sind im höchsten Maße Allergien auslösend. Allergiker, die mit den Haarenin berührung kommen, reagieren mit Hautausschläge, starker Juckreiz und Brennen, schmerzhafter Husten und Augenentzündungen. Generell sollte der Kontakt mit den Raupen vermieden werden. Wer dennoch in Berührung kam, sollte sich telefonisch an das Ordnungsamt der Stadt wenden unter 033054/8 05 20. Die Reinigung der Bäume kostete 2008 pro Baum zwischen 100 bis 400 Euro. Die Stadt ist sich noch nicht sicher, ob sie diese Summe dieses Jahr wieder ausgeben will.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund hat eine Broschüre herausgegeben für alle, die unter Kontaktallergien leiden. Diese Form der Allergie gilt in der Schulmedizin bisher nicht als heilbar. Die einzige Möglichkeit besteht in der Meidung des Kontaktallergens. Viele wichtige Tipps dazu finden Sie in der Broschüre, die wir hier für sie bereithalten.
Wer an einer lebensbedrohlichen Allergie leidet, sollte unbedingt seinen Allergie Pass bei sich tragen. Gemeint sind Allergien gegen Medikamente, Insektengift und Nahrungsmittel. Das Dokument gehört in die Brieftasche zum Personalausweis. So ist es für Ersthelfer gut findbar. Außerdem kann im allergie-Pass festgehalten werden, welche Medikamente alternativ gut vertragen werden. Sollte diese Info fehlen, muss der Allergologe darauf angesprochen werden. Auch bei Arztbesuchen oder Klinikaufenthalten sollte mal den Pass immer mitvorzeigen. So können kritische Bestandteile von Medikamenten und Nahrungsmittel durch das Personal vermieden werden.
Noch bis September müssen Pollenallergiker mit Problemen rechnen. Bei den meisten geht die anstrengende Saison bereits ab Dezember los. Dann nämlich, wenn die ersten Gräser, Sträucher und Bäume blühen. Experten raten, sich mit den Symptomen bald bei einem Arzt zu melden. Ansonsten kann mit den Jahren aus einem Heuschnupfen auch Asthma werden. Nicht immer besteht die Möglichkeit, Allergene zu meiden (dies ist immer noch die sicherste Methode den Beschwerden zu entkommen). Als weitere Möglichkeit gibt es die Sensibilisierung. Dabei wird man Schrittweise an das Allergen gewöhnt. Bis zu 12 Jahre ohne Beschwerden sind möglich. Eine weitere Möglichkeit sind Medikamente, sogenannte Antihistaminikas. Sprechen Sie dazu den Arzt ihres Vertrauens an.
15.06.2010 - Forscher entwickeln derzeit an Erdnüssen, die frei von Allergenen sein sollen. Dabei handelt es sich nicht um genmanipulierte Nüsse sondern um die Züchtung einer Sorte, die besonders wenige Allergie auslösende Eiweiße besitzen soll. Allergien gegen Erdnüsse sind sehr weit verbreitet. Eine Erdnuss Allergie zeigt sich vor allem durch Brennen und Jucken im Mund und Rachen sowie Atemprobleme. In seltenden Fällen können winzige Mengen von Erdnüssen einen Allergischen Schock verursachen. Die Lebensmittelindustrie ist daher verpflichtet, auch kleinste Mengen von Erdnüssen zu kennzeichnen. Sie finden dann die Aufschrift: "kann Spuren von Erdnüssen enthalten" auf der Packung. Allergiker können bisher nur solche Lebensmittel meiden.
15.06.2010 - Eine Glutamat Unverträglichkeit kann vorliegen, wenn nach dem Essen Kopfschmerzen und Übelkeit eintreten. Auch Rötungen sind möglich, ebenso wie Engegefühl in der Brust, Zittern und Muskelschmerzen. Kinder erleden sogar mit unter Fieber, Verwirrtheit und Angstzustände. Glutamat ist ein leicht salziger Geschmacksverstärker, der sich vor allem in asiatischer Küche versteckt. Seine Lebensmittelkennzeichnung ist E620 bis E625. Manchmal findet sich auch die Bezeichnung Mononatriumglutamat auf Verpackungen. Schlecht ausgewiesene Lebensmittel mogeln Glutamat in die Begriffe: Hefeextrakt, Tomatenmark oder Würze. Wer nach dem Essen die beschriebenden Symptome verspürt, sollte sich die Packung mal genauer ansehen. Bestes Mittel ist dann, Glutamate meiden. Sprechen Sie dazu mit ihrem Hausarzt.
15.06.2010 - Zwischen schlechten Zähnen und Allergien besteht ein Zusammenhang, dies erklärt Zahnarzt Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch aus Herner. Schon lange sei demnach bekannt, das faule Zähne oder falsche Zahnfüllungen unter anderem Heuschnupfen auslösen können. Es kann aber auch zu Rückenschmerzen kommen oder Durchfall. Es sind gute Zahnärzte wenn Sie vor der Behandlung mit ihnen ein Gespräch über Lebensgewohnheit, wie Rauchen, bekannten Allergien oder gesundheitlichen Beschwerden führen. Auch wenn dies erst einmal nicht in einem Zusammenhang zu stehen scheint. Ein ausführliches Interview zu diesem Thema finden Sie hier.
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Mehrere Tage mit über 30 Grad im Schatten bei strahlendem Sonnenschein quälen ganz besonders Sonnenallergiker. Ursache für juckende Pusteln, Rötungen und Quaddeln ist dabei immer eine Mischung aus UV-Strahlung und "falschen" Kosmetikprodukten. Die Sonnenallergie zählt damit zu den Kontaktallergien. Wie man Sonnenallergie vorbeugt und welche Kosmetikprodukte sich Menschen mit dieser empfindlichen Haut zulegen sollten lesen Sie auf unserer Extraseite zu Sonnenallergie.
Kurz vor den Sommerferien müssen Kinder und Jugendliche noch einmal alles geben. Genau zu der Zeit jedoch fliegen Milliarden Pollen und führen zu tränenden Augen, Niesen, verstopfter Nase, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen. In Folge dessen kann es zu einem Leistungsabfall in der Schule kommen. Hinzu kommen Probleme im Sozialen Bereich, da Menschen mit Allergie nur schwer das Haus verlassen können. Freundschaften pflegen und Freizeitaktivitäten im Freien sind dadurch eingeschränkt. Nicht zuletzt kann eine unbehandelte Allergie nach einigen Jahren zu Astma führen (Etagenwechsel) und die Gesundheit massiv einschränken. Allergien sind demnach ernstzunehmende Krankheiten und sollten behandelt werden. Unter www.allergiefragebogen.at
können Sie testen, ob Sie eine Allergie haben und über das Ergebnis mir ihrem Arzt sprechen.
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