Aktueller Pollenflug 2010
Wir alle kennen Pollen Allergiker. Mit tränenden Augen und triefender Nase kämpfen sie Wochen lang - je nach Saison - gegen die mikroskopisch kleinen Plagegeister: Blütenpollen. Für alle Betroffenen hier der aktuelle Auszug aus dem Pollenflugkalender:
im August
- Kiefer-, diverse Gräser- und Linden Pollen in der Nachblüte
- Spitzwegerich-, Brennessel- , Goldrute und Beifuß in voller Blüte
im September
- diverse Gräser-, Spitzwegerich-, Brennessel- und Goldrute- Pollen in der Nachblüte
- Beifuß in voller Blüte
im Oktober
- diverse Gräser-, Brennessel- und Beifuß- Pollen in der Nachblüte
Allergien im Einzelnen
Lesen Sie hier mehr über die Sonnenallergie
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Allergiker kennen es nur zu gut: husten, niesen, jucken, tränende Augen, Durchfall, Kopfschmerzen... Der Grund: Eine Allergie!
Manchmal ist der Allergie Auslöser bekannt. Manchmal zeigen sich die Symptome einer allergischen Reaktion nur zeitverzögert und dann wird die Zuordnung zu einer der vielen Allergien als Ursache schwierig. Hier finden sie Tipps gegen Allergien. Bleiben Sie bei bester Gesundheit - trotz Allergie!
+++ NEWS +++
Konflikte, Angst und Stress verstärken den Heushnupfen. Da sind sich Fachleute sicher. "Die Psyche allein kann sogar eine Allergie auslösen." Das sagt der Berner Immunologie-Professor Beda Stadler. Er spricht sich auch aus für einen Paradigmenwechsel: Statt Pollen zu meiden, sollten Allergiker sich ihnen lieber aussetzen. Zwar heilt das nicht die Allergie, aber Menschen, die leicht neurotisch reagieren und zu Stress neigen, verstärken damit die Symptome. Eine gewisse Entspannung im Umgang mit dem Heuschnupfen könnte also Symptome lindern.
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Wer gern einen Hund haben möchte, jedoch allergisch reagiert, hat ein Problem. Es wäre unvernünftig, sich dann doch ein Tier anzuschaffen. Sogenannte Designerhunde versprechen da Abhilfe. Designerhunde sind gezielte Kreuzungen zwischen Rassehunden, um deren gute Eigenschaften zu verbinden. So gilt der Labradoodle zum Beispiel als Allergenfrei. Tierschützer gehen allerdings auf die Barikaden. Sie werfen vor, das die Interessen des Menschen über die Natur des Tieres gestellt werden. Ein erstes Buch setzt sich nun mit dem Thema Designerhunde auseinander. |
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Forschungsergebnisse belegen, das erhöhte Ozonwerte und Haustiere den Heuschnupfen verschlimmern können. Dahinter steckt die Theorie, das Allergien Aufgrund von Tierhaaren oder Milben das Immunsystem anstacheln. Wer auf Roggenpollen allergisch ist, hat vor allem bei erhöhten Ozonwerten ein Problem. Dann nämlich produziert der Roggen mehr Allergene in den Roggenpollen, die dann Allergiker stärker reizen. Bei den durchgeführten Untersuchungen wurde mit den Ozon Werten gearbeitet, die an Sommertagen in Großstädten erreicht werden können.
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Forscher haben den Grund dafür gefunden, wieso Nickel bei 10 Prozent der Frauen in Industrieländern Rötungen, Brennen und Juckreiz auslöst. Winzige Nickelbestandteile heften sich demnach an ein Eiweiß, das normalerweise dem Immunsystem bakterielle Eindringlinge singnalisiert. Folglich startet die Immunreaktion. Das Team der Mannheimer Dependance der Universität Heidelberg sucht nun eine Möglichkeit, diese Nickelstelle am Eiweiß gezielt zu blockieren.
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Diesen Satz hören viele Allergiker. Dabei hält der Arzt den Schnupfen und den quälenden Husten für eine Erkältung und verschreibt Grippemittel. Fatal. "Eine über einen langen Zeitraum nicht erkannte und damit falsch behandelte Allergie kann im schlimmsten Fall zu einer schwerwiegenden asthmatischen Erkrankung führen“, erklärt Dr. Arne Menzdorf, Fachbiologe. An Asthma sterben jährlich in Deutschland 2.700 Menschen. Vielen davon könnten zeitiger medikamentös eingestellt werden, wenn Ärzte nicht oftmals die Möglichkeit einer Allergie unberücksichtigt lassen würden.
Lange Zeit galt Kuhmilch in der Babynahrung als schlecht. Dies wiederlegt nun eine breit angelegte Studie mit 13.019 Säuglingen an der Tel Aviv University. Babys, sie in den ersten 15 Tagen Nahrung mit Kuhmilchprotein erhielten, waren 19x stärker gegen eine Kuhmilch-Allergie geschützt, wie Babys, die keine Kuhmilch bekamen. Vermutlich führt frühes Zufüttern von Kuhmilcheiweiss zur Immunisierung des Körpers, die ihn dann vor einer späteren Kuhmilch-Allergie schützt.
Im Juli und August haben Wespen Hochkonjuktur. Da sie Süßes lieben, werden sie schnell zur Plage an jeder Kaffeetafel. Wenn man dann jedoch hektisch nach ihnen schlägt oder sie anpustet, erreicht man genau das Gegenteil: Sie werden nervös und aggressiv. Insektenvernichter Rolf Grosse weiß: "Wespen, die sich bedroht fühlen, halten zusammen". Schnell sieht man sich den Zorn einer ganzen Wespenfamilie zu. Für Allergiker der blanke Horror. Grosse weiß auch: Die meisten wissen nicht mal, das sie allwergisch sind. Dann wird es besonders gefährlich. Er rät dringend allen davon ab, ein Wespennest selbser entfernen zu wollen. Ein Fachmann braucht mit dem richtigen Gift nur wenige Minuten. Für alle anderen kann es tötlich enden.
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Wer unter Heuschnupfen oder Hausstauballergie leidet, sollte sein Urlaubsziel unbedingt in einer Region über 1.000 Metern suchen. Hier ist die Pollenbelastung in der Luft sehr gering, so das der Allergiker zumindest 1x im Jahr richtig durchatmen kann udn sich erholen. Das gleiche gilt für Hausstaubmilben. Sie bevorzugen eher feuchte Lebensräume. In über 1.000 Metern jedoch ist die Luft eher trocken. Auch vor ihnen kann man sich also erholen.
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Wissenschaftler der Universität Ulm haben Angaben zu 50.000 Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren aus 20 verschiedenen Ländern aus. Die Eltern hatten angeben müssen, wie schwer ihr Kind an Asthma leidet und was es isst. Dabei entdeckte das Team um Wissenschaftlerin Gabriele Nagel, das Fastfood und schweres Asthma offenbar in einem engeren Zusammenhang zu sehen sind. Nahrungsmittel sind dabei nicht direkte Ursache für Asthma, ein Zusammenhang sei aber nicht zu leugnen.
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Faltenfreie Bettlacken, rechtwinkelig aufgeschüttelte Kissen, zugeschlagene Decke und darauf eine Tagesdecke - das ist das Schlimmste, was man machen kann. Dies zumindest behaupten britische Forscher. Wer jeden Morgen sein Bett macht, der schafft den idealen Lebensraum für Milben. Und die wiederrum lösen die Hausstauballergie aus, genauso wie Asthma, Ekzeme und chronischen Heuschnupfen. Wer sein Bett macht, der garantiert den Milben das Überleben im warm-feuchten Klima. Wer es hingegen zerwühlt hinterläß , trägt dazu bei, das die Milben austrocknen und absterben. Deswegen raten die Forscher dem Vorbild der Kinder zu folgen und das Bett zerwühlt zu hinterlassen beziehungsweise kräftig aufzuschütteln, dann jedoch nicht akkorat zu drapieren.
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